Bast practise Beispiel

Wie eine Lebens-mittelkette Schnellladen an allen Standorten verwirklicht!

Die Ausgangslage

In Anbetracht der EU-Klimaziele und dem damit verbundenen Verbrenner-Aus steigen immer mehr  Menschen auf Elektroautos um. In der Zukunft wird daher der Bedarf an Schnellladesäulen und dem Schnellladen stark steigen.


Nach einer vom EHI und UScale ausgerichteten Befragung von Verbraucher:innen zeigt sich, dass die meisten Autofahrer:innen (82,4 %) ihr Auto zum Einkaufen nutzen. In der Folge würde sich der LEH mit dem Angebot einer (Ultra-)Schnellladesäule auch für alle Elekroautofahrer:innen attraktiver machen. Wer sich also als Lebensmitteleinzelhändler frühzeitig um einen sogenannten High-Power Charger kümmert, erhält also einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz:

Das Laden wird Bestandteil des Einkaufs

82,4 %
der Zweck der Fahrten
sind „zum Einkauf“
69,0%
fahren wöchentlich zum Supermarkt / Discounter  
(5,9 % sogar täglich)
Schnelladen am LEH

… wird/ist wettbewerbsrelevant
… werden Kund:innen voraussetzen und planen
… muss nachhaltig sein

Best Practice Beispiel: Fenebergc

Das hat auch die Lebensmittelkette Feneberg erkannt und mit Numbat eine Kooperation geschlossen. Die von dem Startup entwickelte Schnellladesäule mit integriertem Batteriespeicher entspricht den Vorstellungen einer nachhaltigen Lösung für Kund:innen des Supermarkts: „Als nachhaltige Supermarktkette mussten wir uns damit auseinandersetzen, dass wir unseren Kund:innen keine nachhaltige Option zum Schnellladen während des Einkaufens bieten konnten. Deshalb waren wir von dem nachhaltigen Produkt und dem Geschäftsmodell von Numbat, die uns die Möglichkeiten zusammen mit einem kurzen ROI vorstellten, sehr positiv überrascht“, so Nico Fischer, Bereichsleiter Bau-, Gebäude- und Energiemanagement bei Feneberg. Dabei waren dem Supermarkt vor allem folgende Punkte wichtig:

  • Möglichkeit der Speicherung und Verwendung von selbst erzeugtem PV-Strom
  • Klimaneutrale Schnellladelösung
  • Kein Aufwand für Betrieb, Abrechnung, Wartung, etc.
  • Umsetzung eines Angebots von Schnellladesäulen für Kund:innen an möglichst vielen Standorten im


Am Ende muss es eine Win-Win Situation sein, wo der Kunde im Mittelpunkt steht. Wir haben zahlreiche Anbieter von Ladesäulen und auch Kombinationen mit Batteriespeicher analysiert, aber das Modell von Numbat hat uns sofort überzeugt, da es keinen vergleichbaren Anbieter mit so einem Businessmodell und Produkt auf dem Markt gibt."

Christof Feneberg,
Geschäftsführer Feneberg Lebensmittel GmbH

Die Umsetzung

Die großen Anbieter von Schnellladesäulen versorgen nur Plätze, die optimal gelegen sind – das heißt an denen möglichst viele E-Autos vorbeifahren. Dabei wird der ländliche Raum oft vergessen. Zudem brauchen sie oft den Anschluss an das Mittelspannungsnetz, was meistens auch hohe Kosten, Baumaßnahmen und Trafohäuser mit sich bringt.

Numbat dagegen verzichtet aufs „Rosinen-Picken“ und kann alle Plätze ausstatten, so zum Beispiel auch Parkplätze im ländlichen Raum. Der integrierte Batteriespeicher führt zu einem deutlich einfacheren Anschluss an das Stromnetz, weshalb ein Numbat mit weniger Aufwand, schneller und vor allem auch umweltschonender aufgestellt werden kann. Die ersten 40 Standorte wurden nach einer von Numbat vorgenommenen Stromdatenanalyse ausgewertet.

Das Resultat

Mit dem Aufbau und der Installation der Numbats an den gemeinsam ausgewählten Standorten wird im Jahr 2022 begonnen, weitere Standorte folgen. Feneberg kann dann den in der Schnellladesäule integrierten Batteriespeicher mit selbst erzeugten Strom aus hauseigenen PV-Anlagen speisen und durch verschiedene Applikationen von Numbat im Energiemanagement Bereich hohe Lastspitzen (Peaks) ausgleichen und dadurch Kosten reduzieren. Damit wird an den entsprechenden Standorten das nachhaltigste Schnellladen angeboten, dass derzeit existiert – eine CO-2 Zertifizierung soll im Laufe des Jahres erfolgen.

Das Angebot des Schnellladens auf dem Supermarktparkplatz stellt für Kund:innen ein Grundbedürfnis dar, das Feneberg ab sofort bedienen wird. Der kurze Ladevorgang ist dort künftig ideal in den Alltag der Kund:innen integrierbar und der Weg zur Tankstelle oder die Anfahrt einer nicht auf der Strecke liegenden Ladesäule entfällt. 

Die Kette hebt sich damit von anderen Lebensmittelhändlern ab und nimmt eine Vorreiterrolle im LEH ein. Gleichermaßen hat Numbat durch die Kooperation das Pilotprojekt eines flächendeckenden Schnellladenetzes im Allgäu umgesetzt und konnte so auch die Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens am Markt steigern. Und nicht nur Feneberg und Numbat profitieren von der Vorreiterrolle – auch die Allgäuer Region erhält mit dem dichtesten Schnellladenetz Deutschlands eine enorme Aufwertung in Sachen E-Mobilität.

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